Programm / Programm / Mit Kindern leben und lernen / Fortbildungen
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Anmeldung möglich Der pädagogische Alltag als Lehrmeister des Lebens (510-025)

Do. 08.11.2018 (14:00 - 18:00 Uhr) - Do. 27.06.2019 in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Monika Mangen

Im Rahmen dieser Seminarreihe erhalten Sie die Möglichkeit, Ihren pädagogischen Alltag in Anbetracht von Raum, Zeit und Ihren verantwortungsvollen Aufgaben als Erziehende/r neu zu denken. Erfahren Sie mehr über die Gestaltung einer anregenden Umwelt, die auf das neugierige, lernende, forschende, freudige und bewegte Kind eingeht und zum Entdecken und aktiven Tun anregt. Lernen Sie das Spiel als zentralen Bestandteil des Lernens neu kennen. Greifen Sie auf Spielmaterialien zurück, die in sich Lerngeheimnisse haben und die die Selbstwirksamkeit des Kindes bestärken. Pro Seminartag wird einer der zehn beschriebenen Bildungsbereiche auf der Grundlage fachwissenschaftlicher Erkenntnisse -- sowohl theoretisch als auch praktisch -- näher beleuchtet, da die Haltung der Fachkräfte zu den Bildungsbereichen einen großen Einfluss auf die Gestaltung der vorbereiteten Umgebung hat. Ziel dieser Seminare ist, jedem Teilnehmenden eigene Wege zur konkreten, ganzheitlichen Umsetzung aufzuzeigen.

Zielgruppe dieser praxisorientierten Seminarreihe sind Tageseltern, Erzieher/-innen, Kita-Leitungen und andere pädagogisch Mitarbeitende.

Anmeldung möglich Marte Meo-Practitioner (510-050)

Mo. 07.01.2019 (14:00 - 18:00 Uhr) - Mo. 25.03.2019 in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Ulrike Stening-Peters

„Marte Meo“ ist eine videogestützte Beratungsmethode und heißt soviel wie „aus eigener Kraft“. Menschen sollen darin unterstützt und begleitet werden, Entwicklungsprozesse aus eigener Kraft zu aktivieren und weiterzuentwickeln. Dabei sind Videoaufnahmen aus dem alltäglichen Geschehen das Handwerkszeug mit dem gearbeitet wird. Die Marte Meo-Haltung ist positiv, wertschätzend und ressourcenorientiert.
Die Methode wurde in den 70er Jahren von Maria Aarts entwickelt. Anwendung findet sie in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens, in der Kindertagespflege, in Altenpflegeeinrichtungen ebenso in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder Demenzerkrankung. Aber auch Schulen, Logopäden und Ergotherapeuten nutzen Marte Meo in ihrer alltäglichen Arbeit.
Kursinhalte:
• Vermittlung des Marte Meo-Basiswissens über positiv unterstützendes Verhalten.
• Transfer der Marte Meo-Elemente in das jeweilige Arbeitsfeld mit seinen Anforderungen.
• Üben und vertiefen einzelner Marte Meo-Fertigkeiten (z.B. Initiativen erkennen, folgen, benennen und bestätigen, positiv Leiten).
• Erbarbeiten von Handlungsmöglichkeiten bei besonderen Fällen aus der eigenen Praxis.
Voraussetzung für die Zertifizierung zum Marte Meo-Practitioner ist die Bereitschaft sich selbst in der eigenen praktischen Arbeit zu filmen und diese Filmaufnahmen zur Reflektion mitzubringen.
Eine Teilnahme ist auch ohne eigenes Filmmaterial möglich. In diesem Fall wird der Kurs mit einer Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

Anmeldung möglich Portfolioarbeit - eine Form der Lern- und Bildungsdokumentation (412-170)

Mi. 27.02.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Otgerus-Haus, Dufkampstraße 33
Donzentin: Sylvia Siems

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, ebenso wie ein Recht auf professionelle Begleitung und Dokumentation seiner Bildungsprozesse in Krippe und Kindergarten. Das systematische Portfolio bietet hier einen Ansatz, um diesem Anspruch gerecht zu werden, da es ein Entwicklungsporträt der Bemühungen, Anstrengungen, Entwicklungen und Leistungen eines Kindes während eines Zeitabschnitts ist. Es sollte daher sowohl systematisch, als auch zielgerichtet sein und eine bedeutsame Sammlungen von Arbeiten des Kindes in unterschiedlichen Lern- und Bildungsbereichen beinhalten.
In der Fortbildung werden folgende Inhalte erarbeitet:
• Was ist ein Portfolio und was gehört hinein?
• Wie werden im Portfolio Lernentwicklungen der Kinder dokumen-
tiert und für die Eltern nachvollziehbar gemacht?
• Wie entsteht eine qualitative und vor allem zielorientierte Portfolio-arbeit? Und wie kann man diese systematisch aufbauen?
• Was versteht man in diesem Zusammenhang unter „Portfolio-arbeit mit Zielen, ausgerichtet am Qualitätskreis“?
• Wie kann ich mit der Portfolioarbeit beginnen und fortlaufend über Krippe, Kindergarten bis hin zur Grundschule weiterführen?
• Wer wird an der Portfolioarbeit beteiligt?
• Und wie kann eine professionelle Lernausgangslage erarbeitet, dokumentiert und überprüft werden, um Förderziele und Stärkenprofile zu erstellen?
Methoden: Impulsvortrag, Filmdokumentation, Diskussion, Kleingruppen; Zielgruppe: Erzieher/-innen, Leitungungskräfte

Anmeldung möglich Marte Meo-Practitioner (510-051)

Sa. 09.03.2019 (09:00 - 13:00 Uhr) - Sa. 06.07.2019 in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Ulrike Stening-Peters

„Marte Meo“ ist eine videogestützte Beratungsmethode und heißt soviel wie „aus eigener Kraft“. Menschen sollen darin unterstützt und begleitet werden, Entwicklungsprozesse aus eigener Kraft zu aktivieren und weiterzuentwickeln. Dabei sind Videoaufnahmen aus dem alltäglichen Geschehen das Handwerkszeug mit dem gearbeitet wird. Die Marte Meo-Haltung ist positiv, wertschätzend und ressourcenorientiert.
Die Methode wurde in den 70er Jahren von Maria Aarts entwickelt. Anwendung findet sie in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens, in der Kindertagespflege, in Altenpflegeeinrichtungen ebenso in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder Demenzerkrankung. Aber auch Schulen, Logopäden und Ergotherapeuten nutzen Marte Meo in ihrer alltäglichen Arbeit.
Kursinhalte:
• Vermittlung des Marte Meo-Basiswissens über positiv unterstützendes Verhalten.
• Transfer der Marte Meo-Elemente in das jeweilige Arbeitsfeld mit seinen Anforderungen.
• Üben und vertiefen einzelner Marte Meo-Fertigkeiten (z.B. Initiativen erkennen, folgen, benennen und bestätigen, positiv Leiten).
• Erbarbeiten von Handlungsmöglichkeiten bei besonderen Fällen aus der eigenen Praxis.
Voraussetzung für die Zertifizierung zum Marte Meo-Practitioner ist die Bereitschaft sich selbst in der eigenen praktischen Arbeit zu filmen und diese Filmaufnahmen zur Reflektion mitzubringen.
Eine Teilnahme ist auch ohne eigenes Filmmaterial möglich. In diesem Fall wird der Kurs mit einer Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

Plätze frei Der päd. Alltag als Lehrmeister des Lebens - Mathematische Bildung (510-02505)

Do. 14.03.2019 14:00 - 18:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Monika Mangen

Im Rahmen dieser Seminarreihe erhalten Sie die Möglichkeit Ihren pädagogischen Alltag in Anbetracht von Raum, Zeit und Ihren verantwortungsvollen Aufgaben als Erziehende/r neu zu denken. Erfahren Sie mehr über die Gestaltung einer anregenden Umwelt, die auf das neugierige, lernende, forschende, freudige und bewegte Kind eingeht und zum Entdecken und aktiven Tun anregt. Lernen Sie das Spiel als zentrale Bedeutung des Lernens neu kennen. Greifen Sie auf Spielmaterialien zurück, die in sich Lerngeheimnisse haben und die die Selbstwirksamkeit des Kindes bestärken.
An diesem Fortbildungsnachmittag wird der Bildungsbereich Sprache und Kommunikation auf der Grundlage fachwissenschaftlicher Erkenntnisse – sowohl theoretisch als auch praktisch – näher beleuchtet, da die Haltung der Fachkräfte zu den Bildungsbereichen einen großen Einfluss auf die Gestaltung der vorbereiteten Umgebung hat. Ziel ist, jedem Teilnehmenden eigene Wege zur konkreten, ganzheitlichen Umsetzung aufzuzeigen.
Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an Tageseltern, Erzieher/-innen, Kita-Leitungen und andere pädagogisch Mitarbeitende.

Plätze frei Marte Meo in der OGS (510-044)

Do. 14.03.2019 08:30 - 11:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Ulrike Stening-Peters

Marte Meo kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „aus eigener Kraft“. Kinder und Fachkräfte sollen befähigt und unter unterstützt werden, Entwicklungsprozesse aus eigener Kraft weiterzuentwickeln. Videoaufnahmen aus dem Alltag ermöglichen es, das Verhalten eines Kindes zu verstehen und zu erkennen, welche Entwicklungsbotschaft hinter auffälligem Verhalten stehen kann. Schwierigkeiten und Probleme werden nicht ausgeblendet. Aber die Kraft der Bilder hilft, den Blick auf die Ressourcen zu richten, um der Negativspirale entgegenzuwirken, Entspannung und Entlastung zu erfahren, Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen, die Beziehung positiv zu verändern sowie Sicherheit und Stärkung zu erfahren.
In diesem Workshop werden die Marte Meo-Methode vorgestellt und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in Schule und OGS erläutert.

Plätze frei Schlafen in der KiTa und zu Hause (510-020)

Do. 21.03.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Anja Cantzler

Schlafen scheint ein Thema zu sein, das von Anfang an viele Fragen aufwirft – ob zu Hause oder in der Kita. Es geht mit vielen Unsicherheiten einher und kann in Einzelfällen zu Reibungen und Konflikten zwischen Kindern, Eltern und/oder Erzieher/-innen führen. Dabei geht es hier eigentlich um eine der natürlichsten Sachen der Welt. Und trotzdem bereitet es den Beteiligten im Umgang mit den Kindern in den unterschiedlichsten Altersstufen viel Kopfzerbrechen, unruhige Abende und manch schlaflose Nacht.
In dem Seminar bekommen die pädagogischen Fachkräfte zunächst umfangreiche Informationen rund ums Schlafen. Dann widmen wir uns der Schnittstelle zwischen Elternhaus und Kindertagesbetreuung und den damit verbundenen Konflikten, um anschließend gemeinsam Handlungs- und Lösungsansätze zu entwickeln. Darüber hinaus gibt es kleine Anregungen zur Gestaltung von Schlafräumen und Ritualen in der Kita.
Inhalte sind:
• Schlafen – Lust oder Frust
• Schlafzyklen, Schlaftypen und Schlafbedarf
• Schlafen – mehr als Ruhe und Entspannung
• Immer nur Theater – vom Umgang mit entwicklungsbedingten Schlafproblemen
• Gesunde Schlafgewohnheiten kultivieren
• Mittagsschlaf – zu Hause und in der Kita
• Wecken – Ja oder Nein?
• Nachtschlaf
• Anregungen zur Schlafraumgestaltung in der Kita

Plätze frei Portfolioarbeit - eine Form der Lern- und Bildungsdokumentation (412-171)

Di. 26.03.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Otgerus-Haus, Dufkampstraße 33
Donzentin: Sylvia Siems

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, ebenso wie ein Recht auf professionelle Begleitung und Dokumentation seiner Bildungsprozesse in Krippe und Kindergarten. Das systematische Portfolio bietet hier einen Ansatz, um diesem Anspruch gerecht zu werden, da es ein Entwicklungsporträt der Bemühungen, Anstrengungen, Entwicklungen und Leistungen eines Kindes während eines Zeitabschnitts ist. Es sollte daher sowohl systematisch, als auch zielgerichtet sein und eine bedeutsame Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, ebenso wie ein Recht auf professionelle Begleitung und Dokumentation seiner Bildungsprozesse in Krippe und Kindergarten. Das systematische Portfolio bietet hier einen Ansatz, um diesem Anspruch gerecht zu werden, da es ein Entwicklungsporträt der Bemühungen, Anstrengungen, Entwicklungen und Leistungen eines Kindes während eines Zeitabschnitts ist. Es sollte daher sowohl systematisch, als auch zielgerichtet sein und eine bedeutsame Sammlungen von Arbeiten des Kindes in unterschiedlichen Lern- und Bildungsbereichen beinhalten.
In der Fortbildung werden folgende Inhalte erarbeitet:
• Was ist ein Portfolio und was gehört hinein?
• Wie werden im Portfolio Lernentwicklungen der Kinder dokumen-
tiert und für die Eltern nachvollziehbar gemacht?
• Wie entsteht eine qualitative und vor allem zielorientierte Portfolio-arbeit? Und wie kann man diese systematisch aufbauen?
• Was versteht man in diesem Zusammenhang unter „Portfolio-arbeit mit Zielen, ausgerichtet am Qualitätskreis“?
• Wie kann ich mit der Portfolioarbeit beginnen und fortlaufend über Krippe, Kindergarten bis hin zur Grundschule weiterführen?
• Wer wird an der Portfolioarbeit beteiligt?
• Und wie kann eine professionelle Lernausgangslage erarbeitet, dokumentiert und überprüft werden, um Förderziele und Stärkenprofile zu erstellen?
Methoden: Impulsvortrag, Filmdokumentation, Diskussion, Kleingruppen; Zielgruppe: Erzieher/-innen, Leitungungskräfte

Plätze frei Portfolioarbeit - eine Form der Lern- und Bildungsdokumentation (412-172)

Mi. 27.03.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Otgerus-Haus, Dufkampstraße 33
Donzentin: Sylvia Siems

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung, ebenso wie ein Recht auf professionelle Begleitung und Dokumentation seiner Bildungsprozesse in Krippe und Kindergarten. Das systematische Portfolio bietet hier einen Ansatz, um diesem Anspruch gerecht zu werden, da es ein Entwicklungsporträt der Bemühungen, Anstrengungen, Entwicklungen und Leistungen eines Kindes während eines Zeitabschnitts ist. Es sollte daher sowohl systematisch, als auch zielgerichtet sein und eine bedeutsame Sammlungen von Arbeiten des Kindes in unterschiedlichen Lern- und Bildungsbereichen beinhalten.
In der Fortbildung werden folgende Inhalte erarbeitet:
• Was ist ein Portfolio und was gehört hinein?
• Wie werden im Portfolio Lernentwicklungen der Kinder dokumen-
tiert und für die Eltern nachvollziehbar gemacht?
• Wie entsteht eine qualitative und vor allem zielorientierte Portfolio-arbeit? Und wie kann man diese systematisch aufbauen?
• Was versteht man in diesem Zusammenhang unter „Portfolio-arbeit mit Zielen, ausgerichtet am Qualitätskreis“?
• Wie kann ich mit der Portfolioarbeit beginnen und fortlaufend über Krippe, Kindergarten bis hin zur Grundschule weiterführen?
• Wer wird an der Portfolioarbeit beteiligt?
• Und wie kann eine professionelle Lernausgangslage erarbeitet, dokumentiert und überprüft werden, um Förderziele und Stärkenprofile zu erstellen?
Methoden: Impulsvortrag, Filmdokumentation, Diskussion, Kleingruppen; Zielgruppe: Erzieher/-innen, Leitungungskräfte

Anmeldung möglich Tag der frühkindlichen Bildung /Wer sich bewegt kommt voran – im wörtlichen wie (412-10O)

Do. 04.04.2019 09:30 - 15:15 Uhr in Stadtlohn, Otgerus-Haus, Dufkampstraße 33
Donzentin: Prof. Dr. Renate Zimmer

Dieser Fachtag bietet Ihnen als pädagogische Fachkräfte, die in der Elementarpädagogik tätig sind, eine Plattform, sich weiterzubilden, auszutauschen und neue Ideen und Anregungen in die tägliche Arbeit mitzunehmen. Zwischen den Vorträgen von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer zum Thema "Bildungsprozesse bewegt gestalten - wer sich bewegt kommt voran – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne!" und Mijne Bertram " Die Welt erobern und dabei die Sprache entdecken" haben Sie die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

Vortrag von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer
Wie die Entwicklung von Kindern unterstützt und elementare Kompetenzen gefördert werden können“
Wer sich bewegt kommt voran – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne!
Bewegung schafft Kindern einen Zugang zur Welt, sie ist Antrieb für die Entwicklung und Motor des Lernens. In Bildungsinstitutionen für Kinder (Kindertageseinrichtungen und Schulen) muss ausreichend Raum für den Erwerb körperlich-sinnlicher Erfahrungen gegeben werden, damit sich das Potenzial und die Ressourcen der Kinder entfalten können.
Bewegung kann nicht nur die körperlich- motorische, sondern auch die sozial-emotionale, kognitive und ebenso die sprachliche Entwicklung der Kinder unterstützen.
In dem Vortrag werden die vielfältigen Chancen, die von Bewegung bei der Gestaltung von Bildungsprozessen ausgehen, aufgezeigt.

Vortrag von Mijne Bertram
Die Welt erobern und dabei die Sprache entdecken
Jedes Kind wird mit einer instinktiven Neugierde auf die Welt geboren. Es möchte entdecken, erforschen und in den ersten drei Jahren des Lebens alles zu seinem Besitz machen. Dabei passt es sein Spielverhalten instinktiv seinen Möglichkeiten an. Das Spiel eines Kindes wird in 3 Phasen unterteilt, wobei jede Phase seine eigenen Möglichkeiten und Herausforderungen hat. In der ersten Phase des Funktionsspiels (manipulierende Phase) erforscht das Kind mit all seinen Sinnen verschiedene Gegenstände und erlernt zum ersten Mal, über den triangulären Blickkontakt, die passenden Wörter. In der zweiten Phase des Funktionsspiels entdeckt das Kind die Möglichkeiten der verschiedenen Gegenstände und erweitert und vernetzt sein (sprachliches) Wissen. In Symbolspielen zeigt ein Kind, das es schon Handlungen verstehen, behalten und nachvollziehen kann. Das handlungsbegleitende Sprechen zeigt, wie die Sprachentwicklung vom Spiel profitiert. Mit drei Jahren ist die Sprachentwicklung weitestgehend sozialisiert und das Kind kann im Rollen- und Regelspiel seine Sprache für Peer-Kontakte nutzen und so seine sozialen und emotionalen Fähigkeiten weiter ausbauen.
Als Fachkraft kann man das Kind in den verschiedenen Spielphasen zur Seite stehen. Jede Spielphase hat sein eigenes Material und seine eigenen Möglichkeiten der alltagsintegrierten, Sprachbildung. Durch eine genaue Beobachtung erkennen Sie, in welcher Spielphase das Kind sich befindet und ob es eine Unterstützung braucht. Lernen Sie die Spielphasen und die Möglichkeiten der alltagsintegrierten Sprachbildung an dieses Stelle kennen.



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