Programm / Programm / Mit Kindern leben und lernen / Seminare und Kurse
Programm / Programm / Mit Kindern leben und lernen / Seminare und Kurse
Seite 1 von 2

Plätze frei Sprache mit ins Spiel bringen - Anregungen für den pädagogischen Alltag (510-034)

Fr. 18.01.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Mijne Bertram

Sprachliche Bildung ist im pädagogischen Alltag integriert und kann durch die Schaffung geeigneter Sprechanlässe noch intensiviert werden. Im Rahmen dieser Fortbildung werden konkrete Ideen vorgestellt, die dem pädagogischen Personal die Umsetzung einer alltagsintegrierten Sprachbildung erleichtern sollen. Sehr praxisnah wird es um Möglichkeiten gehen, den Alltag noch sprachförderlicher zu gestalten. Inhalte werden unter anderem sein:
• Betrachtung von vorhandenem Material hinsichtlich dessen Sinnhaftigkeit
• die besondere Bedeutung von Bilderbüchern
• Hinweise zu bestimmten Vorlesetechniken (klassisches Vorlesen, dialogisches Vorlesen, interaktives Erzählen etc.)
• Tipps zur vor- und nachbereitenden Umgebung rund um das gelesene Buch (Erzähltisch, Rollenspiele, verschiedene Medien, Aktivitäten draußen, Turnhalle, Musik).
• alltagsnahe Integration und Unterstützung von sprachschwachen Kindern
• praktische Möglichkeiten zur Förderung der Wortschatzerweiterung, Erzählkompetenz, Zuhörerfähigkeiten

Plätze frei Digitale Medien, Bildung und frühe Kindheit - Auf das Wie kommt es an! (510-056)

Do. 24.01.2019 14:00 - 18:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Monika Mangen

Smartphone, Tablet, Spielekonsole und Co.- digitale Medien sind Teil unserer Wirklichkeit und gestalten unser Leben mit. Auch die Kindertagesstätte muss sich dieser Wirklichkeit stellen, aber wie?
Die mediale Welt ermöglicht auf einfache Art und Weise, Kenntnisse über unsere Lebenswelt und alle Grenzen hinweg zu erhalten. Die Nutzung der Medien schafft die Voraussetzung für eine unmittelbare Kommunikation über räumliche Grenzen hinweg. Zudem kann durch die Medien die Bewältigung von komplizierten Arbeitsprozessen erleichtert werden. Die Chancen und Vorzüge der digitalen Nutzung sind dementsprechend groß und verlockend, aber es gibt auch Schattenseiten und Risiken.
Ein kompetenter Umgang mit Medien zählt mittlerweile zu den unverzichtbaren Schlüsselqualifikationen pädagogischer Fachkräfte. Kinder auf diese Vielfältigkeit des Lebens vorzubereiten, ist eine Herausforderung. Ziel und bedeutungsvolles Anliegen dieser Fortbildung ist es, Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, die Kinder darin stärken, die digitalen Medien zu beherrschen und nicht von den Medien beherrscht zu werden. Inhalte werden sein:
• Erkenntnisse der Wissenschaften, wie Bindungsforschung, Entwicklungspsychologie, Hirnforschung, usw. zu reflektieren, um kindgerechte Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
• Erkenntnisse verschiedener Untersuchungen, z.B. des Verbandes deutscher Kinderärzte und der Medienwissenschaften, zu erörtern, um daraus Schlüsse ziehen und Entscheidungen zu treffen, hinsichtlich des kompetenzorientierten Umgangs mit digitalen Medien in der KiTa und Schule.
„Eine Gesellschaft, die sich stark auf eine Technik einlässt, braucht eine starke Kraft, um von den Zielen nicht verführt, nicht zu gierig zu werden.“ (Joseph Weizenbaum 1923 -2008 deutschamerikanischer Informatiker, Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker)

Anmeldung möglich Das letzte Jahr in der KiTa entwicklungsgemäß gestalten (510-017)

Fr. 01.02.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Katrin Betz

Unzählige Türme wurden gebaut, hunderte kreative Spiele gespielt, kleine und große Kämpfe ausgetragen, Sorgen und Freuden ausgelebt, viele gemeinsame Mahlzeiten eingenommen und Feste gefeiert. Damit der Kindergartenalltag für die Kinder auch im letzten Jahr entwicklungsfördernd bleibt, brauchen sie eine entsprechend vorbereitete Umgebung. Fünf- und Sechsjährige suchen zunehmend die Nähe anderer Kinder. Sie wollen zusammen spielen, ihre Kräfte aneinander messen und unbeobachtet von Erwachsenen ihre Spielideen verwirklichen. Dazu suchen sie mehr und mehr Eigenständigkeit und Freiräume für ihre gemeinsamen Vorhaben. Gleichzeitig wächst ihr Bedürfnis, Neues zu erfahren, Zusammenhänge zu erforschen und die Welt auf alle möglichen Arten zu entdecken und kennenzulernen.
Aber was brauchen die Kinder im letzten KiTa-Jahr? Ziel dieser Fortbildung ist die Vermittlung von praxisrelevantem und handlungsorientiertem Wissen über die Entwicklungsverläufe fünf- bis sechsjähriger Kinder. Durch das hinzugewonnene Hintergrundwissen können Sie Ihren pädagogischen Alltag noch passgenauer für die angehenden Schulkinder gestalten.
Inhalte sind unter anderem:
• Das Recht der Kinder auf ein unbeschwertes letztes Kita-Jahr
• Spiel, Fantasie und Kreativität als Entwicklungsthemen und Ressourcen
• Erkenntnisse zur Beziehungs- und Bindungsentwicklung in Bezug auf Gleichaltrige und Erwachsene
• die Grundlagen der Entwicklungspsychologie für Kinder von fünf bis sechs Jahren
• der sozial-emotionale Entwicklungsstand dieser Altersgruppe.
Neben entwicklungstheoretischen Inputs, wird es Gelegenheiten zu Diskussionen, Austausch und Reflexion der eigenen Kita-Situation geben.

Plätze frei Ist mein Kind hochsensibel?! Ein Temperament zwischen Wahrnehmungsbegabung (410-100)

Sa. 02.02.2019 10:00 - 17:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Tanja Gellermann

Hochsensible Kinder achten auf unzählige Dinge und bedenken winzige Details. Meist schon im Kleinkindalter ziehen sie Aufmerksamkeit auf sich, weil sie im Gegensatz zu ihren Altersgenossen deutlich empfindsamer/vorsichtiger, mitunter auch ängstlicher/in-sich-gekehrter, aber auch phantasievoller/begeisterter wirken. Was hochsensible Kinder auszeichnet, ist häufig eine große Kreativität und ausgeprägte Vorstellungskraft sowie nicht selten ein eher altersuntypischer Sinn für Humor und großer Gerechtigkeitssinn. Sie können, wenn sie sich sicher und geborgen fühlen, sehr empathisch, offen, kraftvoll und sozial kompetent sein.
Aber es gibt auch eine andere Seite: Hochsensible Kinder reagieren in der Regel viel heftiger auf äußere Faktoren, wie grelles Licht, laute Geräusche, starke Gerüche, Wärme und Kälte, Hunger und Durst. Diese Faktoren können innerhalb kürzester Zeit zu einer kompletten Überreizung ihres hochsensiblen Nervensystems führen und starke, scheinbar unvorhersehbare Gefühlsausbrüche mit sich bringen, die Eltern und Fachkräfte immer wieder vor Herausforderungen stellen. Der Alltag mit hochsensiblen Temperamenten ist nicht immer einfach – weder für das Kind, noch für seine Bezugspersonen. Oft können sich Eltern nicht erklären, was in dem kleinen Menschen vor sich geht.
Ziel dieses Seminars ist es, die Besonderheiten von hochsensiblen Persönlichkeiten kennen- und einschätzen zu lernen. Erziehende erhalten einen Einblick in die Seelenwelt von hochsensiblen Kindern und gewinnen Einsichten darüber, wie sie diese liebevoll stärkend begleiten und wirkungsvoll unterstützen können. Zwar gilt zu bedenken, dass es das typische hochsensible Kind natürlich nicht gibt, da Hochsensibilität nur eines von verschiedenen Wesensmerkmalen ist. Nichtsdestotrotz brauchen hochsensible Kinder Eltern, die einen guten Umgang mit ihrer Andersartigkeit finden und ihnen vor allem mit sehr viel Klarheit begegnen. Gerade für diese Kinder ist ein liebevolles Sich-angenommen-Fühlen der wichtigste Grundstein für eine glückliche und gesunde Entwicklung.

Plätze frei Herausforderung Gruppenleitung (510-037)

Do. 14.02.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - Fr. 15.02.2019 in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Anja Cantzler

Gruppenleitungen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Mit der Rollenübernahme gehen Anforderungen einher, die erst in der praktischen Arbeit erlebt werden und die mit den wachsenden, nicht allein auf die pädagogische Arbeit mit Kindern und Eltern begrenzten, Aufgaben entstehen. Eine besondere Anforderung kann die Beförderung zur Gruppenleitung sein, wenn man zuvor als Erzieherin oder Erzieher im selben Team beschäftigt war oder als Berufsanfängerin oder -anfänger die Rolle der Gruppenleitung in einem erfahrenen Team übernimmt.
Im Rahmen dieser Fortbildung sollen die vielfältigen Aufgaben einer Gruppenleitung vermittelt und eine adäquate Rollenidentität entwickelt werden.
Unter anderem werden folgende Inhalte thematisiert:
• Verantwortliches Lenken und Leiten von Bildung, Erziehung und Betreuung in der Gruppe
• Sicherung notwendiger Abläufe im pädagogischen und organisatorischen Alltag
• Koordinierung der unterschiedlichen Persönlichkeiten mit ihren Ressourcen und Kompetenzen im Kleinteam
• Positive Begleitung und Unterstützung der Stärken und Ressourcen der einzelnen Kollegen und Kolleginnen in der Gruppe
• Herstellen der Balance zwischen Wettbewerb und Harmonie
• Erkennen des Arbeitsklimas im Kleinteam und dessen positive Beeinflussung
• Rollenstabilität als professionelle pädagogische Fachkraft und als ‚Führungskraft‘
• Üben von konstruktiver Kritik

Plätze frei Erfahrungs- und Erlebnisraum Wickeltisch in Kindertagespflege, Krippe oder KiTa (510-019)

Fr. 22.02.2019 09:00 - 15:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Ulrike Stening-Peters

Wickeln, Waschen, Toilette oder Töpfchen benutzen – diese Tätigkeiten sind für Kleinkinder jeden Tag aufs Neue eine spannende und wichtige Erfahrung. Vor allem das Wickeln spielt für Kinder bis zum dritten/vierten Lebensjahr eine große Rolle. Die Wickelsituation sollte als freudiges Beziehungserlebnis und als wertvolles Feld der Kommunikation betrachtet werden, denn eine respektvolle und feinfühlige Begleitung der Kinder ist ganz entscheidend für ihre Entwicklung.
Eine hohe Betreuungsqualität drückt sich daher auch in der Gestaltung von Pflegesituationen aus.
Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie vielfältige Anregungen und Tipps für die beziehungsvolle Pflege von Kindern. Erfahren Sie mehr darüber,
• was Kinder brauchen, um sich in der Wickel-Situation wohlzufühlen.
• wie Sie Körperpflege und Wickeln individuell und altersspezifisch planen und gestalten können.
• wie Sie die Entwicklung von Körperbewusstsein und Selbstständigkeit beim Wickeln unterstützen.
• wie Sie das pflegerische Handeln in ihren Tagesablauf integrieren können.
• wie der Wickeltisch als Arbeitsplatz eingerichtet werden sollte.
• wie eine gute Hygienepraxis beim Wickeln der Kinder umgesetzt wird.
• wie, warum und wann Handschuhe beim Wickeln getragen werden sollten.
Darüber hinaus werden die wichtigsten Erkenntnisse über das Handling, die Partizipation und die Sprachbildung beim Wickeln vermittelt.

Plätze frei Babysitter- und Kinderbetreuungskurs (414-440)

Sa. 23.02.2019 (09:00 - 16:00 Uhr) - So. 24.02.2019 in Ahaus, Familienzentrum Villa Kunterbunt, Scharfland 1
Donzentin: Verena Brügging

Mit diesem Kurs sollen junge Menschen zwischen 12 und 15 Jahren angesprochen werden, die Spaß an der Betreuung von Babys und Kindern haben. Die Jugendlichen werden etwas über Säuglingspflege und Ernährung erfahren, wichtige Entwicklungsschritte von Kindern ab drei Monaten bis sechs Jahren kennen lernen und Anregungen zum Spielen und Singen bekommen. Der Kurs umfasst 16 Unterrichtsstunden, eine Informationsmappe wird den Teilnehmer/-innen zur Verfügung gestellt. Bitte mitbringen: einen Ringordner für die Kopien, Imbiss für die Mittagspause und eine Puppe.

Plätze frei Nein sagen ist nicht schwer - konsequent sein dagegen sehr! Ein Sonntag für die (410-016)

So. 24.02.2019 10:00 - 12:15 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Katja Artelt

Wie oft haben Sie sich bewusst Gedanken gemacht über Ihre Erziehungsmethoden, und wie Sie diese mit Ihren Kindern umsetzen möchten. „Es läuft schon irgendwie!“ Ja irgendwie – aber reicht Ihnen das? Fühlt es sich nicht manchmal ganz anders an, als das was Sie wollen?
Dieses Angebot ist an Eltern und Erziehende gerichtet, die sich mehr Freude und „Erfolg“ in der Erziehung ihrer Kinder wünschen. Nehmen Sie sich Zeit – für diesen wichtigen tollen Job!
Inhaltlicher Schwerpunkt wird an diesem Sonntag-Vormittag das Thema: "Nein sagen ist nicht schwer - konsequent sein dagegen sehr!" sein.

Plätze frei Mehr Selbstvertrauen durch Lernerfolg (512-136)

Mi. 06.03.2019 (15:00 - 16:00 Uhr) - Mi. 20.03.2019 in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Anja Tönjes

Für Eltern von Schülern der vierten Klasse
Für viele Kinder ist der Wechsel in eine neue Schulform mit Schwierigkeiten verbunden. Durch ein gezieltes vorbereitendes Training können Kinder mehr Sicherheit für den neuen Schulalltag gewinnen, eignen sich individuelle Lerntechniken an und können darüber hinaus ihre individuellen Fähigkeiten weiter ausbauen. Eine gute physische und psychische Belastbarkeit ist dabei genauso wichtig wie der Wille zur Leistungsbereitschaft, Fleiß, Ausdauer und Selbstvertrauen. In diesem Kurs zeigen wir Ihnen, wie Sie den Übergang mit Ihrem Kind ohne Stress und mit einer guten Vorbereitung gestalten können. Entscheidend sind dabei gute Lernstrategien, mit denen Sie Ihr Kind unterstützen können, damit das Thema Hausaufgaben und Lernen nicht zu einem Streitthema zuhause wird und damit Sie Eltern bleiben und nicht Hilfslehrer werden.
• Welcher Lerntyp ist mein Kind?
• Motivation
• Was sind Lernstrategien?
• Warum ist das Lernen mit Karteikarten so wichtig?
• Wie funktioniert unser Gedächtnis überhaupt?
• Was sind Glaubenssätze (wie gehe ich damit um?)
• Wie wichtig sind Pausen / Bewegung /Sauerstoff und gesunde Ernährung um erfolgreich zu lernen?
• Wie schaffe ich es, damit mein Kind sich gut organisiert?
• Übungen im Alltag um die Gehirnhälften zu verknüpfen, damit ein erfolgreiches Lernen möglich ist.
• Wie wichtig sind optimale Lernzeiten (tgl.15-20 Minuten)
Mit einer guten Vorbereitung und optimalen Lernzeiten erreichen Sie, dass alles Gelernte im Langzeitgedächtnis gespeichert wird.
Dieses Modul ist für Eltern (Kinder 4. Klasse) (3 Stunden)

Plätze frei Schlafen in der KiTa und zu Hause (510-020)

Do. 21.03.2019 09:00 - 16:00 Uhr in Stadtlohn, Weststraße 9
Donzentin: Anja Cantzler

Schlafen scheint ein Thema zu sein, das von Anfang an viele Fragen aufwirft – ob zu Hause oder in der Kita. Es geht mit vielen Unsicherheiten einher und kann in Einzelfällen zu Reibungen und Konflikten zwischen Kindern, Eltern und/oder Erzieher/-innen führen. Dabei geht es hier eigentlich um eine der natürlichsten Sachen der Welt. Und trotzdem bereitet es den Beteiligten im Umgang mit den Kindern in den unterschiedlichsten Altersstufen viel Kopfzerbrechen, unruhige Abende und manch schlaflose Nacht.
In dem Seminar bekommen die pädagogischen Fachkräfte zunächst umfangreiche Informationen rund ums Schlafen. Dann widmen wir uns der Schnittstelle zwischen Elternhaus und Kindertagesbetreuung und den damit verbundenen Konflikten, um anschließend gemeinsam Handlungs- und Lösungsansätze zu entwickeln. Darüber hinaus gibt es kleine Anregungen zur Gestaltung von Schlafräumen und Ritualen in der Kita.
Inhalte sind:
• Schlafen – Lust oder Frust
• Schlafzyklen, Schlaftypen und Schlafbedarf
• Schlafen – mehr als Ruhe und Entspannung
• Immer nur Theater – vom Umgang mit entwicklungsbedingten Schlafproblemen
• Gesunde Schlafgewohnheiten kultivieren
• Mittagsschlaf – zu Hause und in der Kita
• Wecken – Ja oder Nein?
• Nachtschlaf
• Anregungen zur Schlafraumgestaltung in der Kita



Seite 1 von 2